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März

MONAT DES WINTERSPORTS: Erfindung Skispringen

Erfindung Skispringen – soweit die Bretter tragen

Wie viel Mut und Erfindungsreichtum gehört dazu, mit Skiern eine Rampe herunterzufahren und m...

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Erfindung Skispringen – soweit die Bretter tragen

Wie viel Mut und Erfindungsreichtum gehört dazu, mit Skiern eine Rampe herunterzufahren und mehr als 100 Meter hiermit zu fliegen? Für den letzten Teil unserer Wintersport-Serie schauen wir auf das Skispringen und die Erfindung einer der aufregendsten Sportarten zwischen Schnee und Eis.

Telemark – Ursprungsort und sichere Landung

Die Wurzeln des modernen Skispringens reichen vermutlich bis ins Norwegen des 18. Jahrhundert zurück. Hier nutzen Bergbauern der Region Telemark Skier für die Abfahrt und installierten hierfür kleine Sprungrampen, um abschüssige Stellen sicher zu meistern. Selbst verschneite Dächer von Scheunen und Häusern wurden als Grundlage für einen sicheren Sprung genutzt.

Der Begriff „Telemark“ ist nicht nur durch die Region Norwegens, sondern auch die bevorzugte Art der Landung im professionellen Skispringen bekannt. Hier wurde über das 19. Jahrhundert hinweg mit immer neuen Schanzen und Sprungtechniken experimentiert, Weiten über 30 Meter sollen hierbei schon erreicht worden sein.

 

Weltweite Ausbreitung im 20. Jahrhundert

Als um die Jahrhundertwende herum die ersten Skischulen im alpinen Raum gegründet wurden, rückte auch das Skispringen in den Fokus von Touristen und ambitionierten Sportlern. Parallel hierzu wurde das Skispringen zu einem Show-Ereignis, wie es vor allem auf verschneiten Jahrmärkten in den USA zu bewundern war.

Zu einem seriösen Sport wurde das Springen endgültig im Jahr 1924, als es erstmals Teil der Olympischen Spiele in Chamonix wurde. Für Fans der Sportart ist jedoch die Vierschanzentournee in Deutschland und Österreich das Highlight. Diese wurde 1951 aus der Taufe gehoben und zieht bis heute das größte Medieninteresse sowie die maximale Begeisterung weltweiter Touristen auf sich.

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